Der Redaktionsplan – 50% deiner Artikel geschafft


Ob du deinen Blog nun eher als reines Hobby betreibst oder professionell aufbauen möchtest, eines macht auf jedem Fall Sinn: der Einsatz eines Redaktionsplans.

Als Hobby Blogger denkst du jetzt vielleicht, nun, ich möchte ja nur ab und zu bloggen, wieso brauche ich da einen Redaktionsplan?

redaktionsplan-header-wasserzeichen

Ein Redaktionsplan nimmt dir 50 % an Arbeit für deinen nächsten Artikel ab. Das heißt, die Denkleistung – welcher Inhalt, Überschrift, welche Bilder, die Struktur usw. , hast du mit der Erstellung des Redaktionsplans schon abgedeckt. Du musst den Artikel dann nur noch schreiben. Das geht dann meist schneller von der Hand, wenn du weißt, was in den Artikel untergebracht werden soll.

Weitere Vorteile eines Redaktionsplans

Ein Redaktionsplan hat durchaus auch eine psychologische Wirkung. Denn er hilft dir, an deinem Blog und am Schreiben von Inhalten dran zu bleiben und dich zu motivieren.
Wenn du deine Themen und Ideen in deinen Redaktionsplan aufnimmst, bist du wesentlich entspannter. Denn so bist du nicht ständig damit beschäftigt zu denken, ach was wollte ich denn bloß schreiben, ich hatte doch so viele Ideen, nun fällt es mir nicht mehr ein. Denkblockaden sind menschlich und der Redaktionsplan hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren – nämlich dem Schreiben deines nächsten Artikels. Ohne Angst haben zu müssen, dass du etwas vergisst.

Du kannst zudem saisonale Anlässe besser berücksichtigen und vergisst sie nicht, wenn du schon im Voraus an sie denkst und dir Themen dafür in deinem Redaktionsplan aufschreibst.

Ich habe mittlerweile zwei eigene Blog Projekte. Zudem betreue ich noch 1-2 Blogs meiner Kunden. Ein Redaktionsplan ist für mich das A und O um den Überblick zu behalten und meine Gedanken zu sortieren. Er hilft mir dabei die jeweilige Blog-Strategie im Augen zu behalten.

Wie sollte ein Redaktionsplan aufgebaut sein?

Ein Redaktionsplan sollte nicht zu kompliziert aufgebaut sein.
Er zeigt aber auch nicht nur auf, was du als nächstes schreibst, sondern sollte klar die Struktur deines Blogs widerspiegeln. Also deine Hauptthemen / Kategorien beinhalten. Überlege dabei auch immer für wen du schreibst und wie das Thema bei deiner Zielgruppe ankommen könnte.

Das sind die Punkte, die ich in einem normalen Redaktionsplan aufnehme:

  • Thema des Beitrages / Überschrift
  • Keywords / Tags
  • Kategorie
  • Unterkategorien (optional)
  • Datum (der Veröffentlichung)
  • Status (geplant, in arbeit, veröffentlicht)
  • Inhalt des Beitrages
  • Medien (Bilder / Videos etc.)
  • Kommentare (optional)

Aufbau des Redaktionsplans

Überlege welche Elemente in deinem Blog vorhanden und wichtig sind. Auf jeden Falls solltest du das grobe Thema erfassen, daraus dann die Überschrift bilden. In einer Spalte „Inhalt“ schreibst du zunächst alles auf, was du in dem Beitrag unterbringen möchtest. Das kann ganz grob sein, hauptsache du weißt später wieder etwas damit anzufangen. Zudem solltest festlegen, wann du den Beitrag veröffentlichen möchtest. Das hilft dir, das Ziel zu fokussieren und am Ball zu bleiben. Um das Ziel der Veröffentlichung im Auge zu behalten, hilft die Spalte „Status“, die aufzeigt wie der Bearbeitungsstand des Artikel ist. Also ist er schon in Arbeit, ist er fertig, usw.
In der Spalte “Keywords” legst du alle wichtigen Keywords fest, die du in die Tags schreiben möchtest bzw. In deinem Artikel unterbringen möchtest. Damit hast du das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) schon etwas abgehandelt.

Wenn du deinem Blog mit anderen Personen zusammen betreust, macht zudem eine Spalte „Verantwortlichkeit“ Sinn. So kannst du sehen, wer gerade an einem Beitrag arbeitet und die Arbeit leichter aufteilen.

Welche Tools kann ich zur Erstellung des Redaktionsplans nutzen?

Was die Tools zur Erstellung des Redaktionsplan betrifft, so mag ich es mir immer sehr einfach halten. Ich greife dabei nicht auf extra Tools zurück, die ich nur zur Erstellung nutze. Am häufigsten nutze ich Google Sheets. Denn damit kann ich meinen Redaktionsplan schon online stellen und kann so auf ihn zurückgreifen, wenn ich mal nicht an meinem eigenen PC bin.
Aber natürlich kannst du auch Excel verwenden, wenn du damit vertraut bist und gern damit arbeitest. Wichtig ist eben, das du deinen Redaktionsplan in Tabellenform darzustellen, dass ist am übersichtlichsten.

Wenn du Fragen zur Erstellung deines Redaktionsplan hast, weitere Tipps haben möchtest oder einfach weitere Anregungen hast, dann schreib mir einfach. Hinterlasse einen Kommentar oder schreib auf meiner Facebook Seite.

Der Redaktionsplan – 50% deiner Artikel geschafft
Bewerte diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.