Der perfekte Blogbeitrag – 7 essentielle Bestandteile für den Aufbau


Generell ist es nicht schwer einen Blogbeitrag zu erstellen. Einen Blogbeitrag zu schreiben, der jedoch Mitten ins Schwarze bei deinen Lesern trifft, ist hingegen schon schwerer. Ein Beitrag der richtig gut ankommt, wird kommentiert und hat eine hohe Verweildauer. Und ich bin mir sicher, dass du das gerne erreichen möchtest um mehr Besucher auf deinen Blog zu bekommen.

Aus diesem Grund habe ich dir in diesem Beitrag die Elemente zusammengestellt, auf die es für einem guten Beitrag ankommt.

Der perfekte Blogbeitrag Header

 

Das Theme ist das A und O

Zunächst einmal behaupte ich:
Ob du einen guten Blogbeitrag erstellst, hängt stark vom Thema deines Blogs ab. Wenn du dich als Hobby Blogger für ein Thema entscheidest, zu dem du eigentlich gar keinen Bezug hast, dann wird die Erstellung guter Beiträge schwierig werden. Brennst du jedoch für dein Thema, dann sprudelt es nur so aus deinen Fingern herraus und jeder deiner Blogbeiträge wird klasse. Das werden auch deine Leser merken.
Daher mein oberster Tipp: wenn du dich Privat für einen Blog entscheidest, schreib über ein Thema, das dich interessiert. Das heißt nicht, dass du alles dazu wissen musst. Dazu lernen machen wir alle und das ist auch sehr wichtig. Jedoch fällt es dir viel leichter dazu zu lernen, wenn es dein Thema ist.

So genug der Vorreden, legen wir los mit der Erstellung unseres perfekten Blogbeitrages!

1. Recherche ist die halbe Arbeit

Die Recherche ist das was am meisten Zeit in Anspruch nimmt. Je intensiver sie ausfällt, desto besser wird dein Beitrag. Solltest du wenig über dein Thema wissen, suche dir über Google 3 bis 4 gute Quellen zum Thema deines Beitrages und lies erst einmal. Dazu machst du dir Notizen um schon mal grob den Inhalt zu fixieren.

Zu einer guten Recherche gehört auch der Redeaktionsplan. Bereits in einem meiner letzten Beiträge bin ich darauf eingegangen, wie du einen Redeaktionsplan aufbaust.
Hier entscheidet sich oft schon, was in den Beitrag hinein soll, welche Bilder du verwenden wirst, wie die Überschrift aussehen wird. Sicher, einiges wirst du erste später erstellen (wie den eigentlichen Text) aber durch die Recherche hast du schon 50% deiner Arbeit am Beitrag getan.

Die „Keyword Recherche“ gehört ebenfalls zur Recherche. Denn deine Keywords solltest du schon vor der Erstellung deines Beitrages festlegen, um sie dann auf natürliche Art und Weise beim Schreiben mit einzubeziehen. Auch in natürlicher Menge. Tust du es erst später, kann es passieren, dass du sie unnatürlich setzt. Das heißt, du setzt sie an eine Stelle, wo sie vielleicht gar nicht passen, nur damit sie eben drin sind. Das merken deine Leser schnell und das merkt somit auch die Suchmaschine. Denn diese versucht immer so gut es geht die Nutzererfahrung zu verstehen und zu verbessern. Dennoch, Keywords sind wichtig damit dein Beitrag eben auch zum passenden Suchbegriff, den ein Nutzer in Google (oder einer anderen Suchmaschine) eingibt, erscheint.

2. Der erste Entwurf

So nun lege alle Finger auf die Tastatur und schreibe alles runter was du zum Thema weißt und dir als Notizen zurecht gelegt hast. Dabei musst du überhaupt nicht auf die Rechtschreibung achten. Das kommt später. Wichtig ist, dass du dein gesamtes Wissen, welches in deinem Gehirn zu deinem Thema abgespeichert ist, zu „Papier“ bringst. Auch die Struktur ist hie noch nicht entscheidend. Der Aufbau des Artikels ergibt sich nach dem ersten Entwurf. Denn dann weißt du auch, was alles in deinem Beitrag drin sein wird und kannst es strukturieren.

3. Die Überschrift entscheidet über den weiteren Verlauf

Die Überschrift ist das erste was gelesen wird und ist entscheidend ob der Leser weiter liest oder nicht:

  • In Facebook ist sie der fette Text eines Beitrages
  • In der Suchmaschine Google ist sie der blaue Text, ebenfalls fett
  • In Pinterest ist sie schwarz aber ebenfalls fett

Also die Überschrift, egal wo sie dargestellt wird, sticht dem Nutzer durch auffällige Formatierung ins Auge. Daher muss sie den Leser auch inhaltlich in den Bann ziehen. Sie muss aussagekräftig sein und der Leser sollte beim Lesen der Überschrift schon in etwa eine Ahnung haben, was er hier bekommt.

Was muss da rein:

  • Nummerische Angaben wie „7 Tipps…“ machen sich gut. Sie sind greifbar und eindeutig. Müssen aber nicht immer sein. Achte nur darauf das deine Überschrift sehr spezifisch ist.
  • Auch das Keyword (die Keyword Kombination) muss in die Überschrift – am besten weit vorne. Wenn das nicht passt, dann baue es weiter hinten ein.
  • Zudem sollte eine Überschrift kurz (bzw. kürzer) aber prägnant sein und wie schon geschrieben das Interesse des Lesers wecken.

Du kannst die Überschrift auch am Ende der Erstellung deines Beitrages schreiben. Hierzu gibt es sehr viele unterschiedliche Meinungen, was sinnvoller ist. Für mich hat es bisher immer Sinn gemacht, die Überschrift zu Beginn zumindest grob zu formulieren. So zeigt sie mir beim Schreiben des Artikels immer wieder den Weg auf, in welche Richtung es gehen soll. Aber den Feinschliff mache ich immer am Ende. Denn ich will das meine Überschrift zum Artikel passt und umgekehrt. Und wie der Artikel wirklich ist, weiß ich erst wenn er fertig ist.

4. Ansprechende Bilder

Ein Beitrag, ohne nicht mindesten ein Bild, ist nicht nur langweilig sondern damit verpasst du dir einige Chancen auf Reichweite. Warum?

  1. Dein Bild, welches mit dem jeweiligen Beitrag verknüpft ist, wird in der Google Bildersuche erscheinen. Und diese bietet dir eine weitete Möglichkeit Traffic auf deinen Beitrag zu bekommen. Denn manche oder sogar sehr viele Menschen, suchen über die Bildersuche. Ein gutes Bild sagt nämlich oft schon aus, wie gut der Beitrag ist. Beziehungsweise ob derjenige, der ihn geschrieben hat, sich Gedanken gemacht und Mühe gegeben hat.
  2. Auch im Hinblick auf sämtliche Social Media Kanäle wie Facebook, Pinterest!, Twitter usw. verspielst du dir super Möglichkeiten auf Extra- Traffic, wenn du kein Bild verwendest.

Aber das mal am Rande. Ich geh in einem anderen Beitrag mal auf die Wichtigkeit von Bildern genauer ein.
Ebenfalls schauen wir uns noch genau an, wo du Bilder findest.

Pflege pro verwendetes Bild unbedingt einen Alt Tag ein. Das kannst du direkt in WordPress über den Editor machen. Hier fügst du das Hauptkeyword mit ein und schreibst kurz worum es in diesem Bild geht. Später dazu mehr.

5. Die Gliederung und Struktur

Eigentlich ergibt sich die Struktur aus der Gliederung. Und diese erstellst du mit Zwischenüberschriften.
Achte darauf, dass jeder Textabschnitt zwischen zwei Überschriften in etwa gleich lang ist. Also ein Textabschnitt sollte nicht 2 Zeilen haben und ein anderer dann eine ganze Seite. Sicher kannst du den langen Text dann nochmals untergliedern. Aber ein Text, der über eine halbe Seite geht und dann keine weitere Gliedrung hat, liest sich nicht gut.

Wenn du in deiner Hauptüberschrift eine Zahl drin hast, also wie beim mir „7 essentielle Bestandteile….“, dann solltest du die Nummerierung auch in deinen Zwischenüberschriften verwenden.
Am Ende eines jeden Blogbeitrages kommt ein Fazit. Hier musst du nicht immer „Fazit:“ schreiben. Es reicht, wenn du in 2 bis 3 Zeilen einfach nochmal das Geschriebene Revue passieren lässt und eine kurze Zusammenfassung gibst.

Ebenfalls zur Struktur gehören Aufzählungen. Hast du einen längeren Text und nennst mehrere Dinge hintereinander, so wirken diese besser, wenn du sie in mit Aufzählungszeichen (Bullet Points) versiehst.

6. Die Nacharbeit

Zur Nacharbeit gehört das Korrekturlesen. Das kann gern mehrmals erfolgen, da man beim ersten Mal gern auch etwas übersieht. Geh mit frischen Verstand dran. Wenn du Zeit hast, lass den Beitrag über Nacht ruhen und schau ihn am nächsten Morgen nochmals an. Mir geht es oft so, dass ich am nächsten Tag noch einiges umschreibe – erst dann finde ich ihn perfekt.

Ich schreibe einen Beitrag auch nie sofort in den WordPress Editor sondern immer erst über ein Schreibprogramm wie Word oder Open Office. Das ist für mich einfach übersichtlicher und ich kann mich voll und ganz aufs Schreiben des Beitrages konzentrieren. Hier mache ich mir auch Markierungen rein, wo Bilder, Links und Bullet Points erscheinen werden:

Markierungen im text in Word - Perfekter Blogbeitrag

Vergiss jedoch nicht Zwischenzuspeichern!

Lies dir den Artikel jetzt nochmal laut vor:

  • Hast du an alles gedacht?
  • Hört er sich flüssig an?
  • Passt das alles zusammen?
  • Macht es Sinn?
  • Kannst du irgendwo etwas kürzen?
  • Kannst du irgendwo etwas raus nehmen oder an andere Stelle einfügen, wo es mehr Sinn macht?

Wichtig ist beim Schreiben eines Blogartikels auch, dass du daran denkst, dass der Leser am Bildschirm liest. Anders wie bei einem Buch ist das Lesen am Bildschirm ermüdend. Daher solltest du es ihm leicht machen deinen Beitrag zu lesen. Lange Sätze erfordern noch mehr Denkleistung um sie zu verstehen. Das ermüdet das Gehirn. Halte die Sätze so kurz es geht. Versuche auch Anglizismen und unnötige Fremdwörter zu vermeiden. Auch wenn das noch so cool klingt und du damit deine Leser beeindrucken möchtest. Das tust du damit meistens nicht.

Sicher kennst du den Ausspruch: Intelligent ist der, der komplexe Dinge einfach darstellt.

7. Veröffentlichung des Beitrages

Nun kopiert du deinen fertigen Beitrag in WordPress rein. Bitte pass auf, dass du keine Formatierungen aus den Schreibprogramm übernimmst. Statt Strg+V, drücke beim Einfügen die Tasten Strg+Shift+V. Somit fügst du den Beitrag unformatiert ein.

Nun formatierst du deinen Text, das heißt:

  • Wichtige Wörter und Aussagen fett darstellen (wie ich es in dem Artikel gemacht habe)
  • Aufzählungspunkte (Bullet Points) einfügen
  • Absätze einfügen
  • Links einfügen (hierzu gleich mehr)
  • Bilder einfügen (hierzu gleich mehr)
  • Überschriften Formate setzen (hierzu gleich mehr)

Formatierung der Überschriften

Die erste Überschrift – die Hauptüberschrift, hat das Format H1. Die Überschriften, die hierarchisch unter der Hauptüberschrift liegen, haben das Format H2. Gibt es zwischen zwei H2 Überschriften weitere Unter-Überschriften, so haben diese das Format H3 usw.

Anmerkungen zum Setzen von Links

Setze Links zu möglichen verwendeten Quellen oder zu weiterführenden Informationen für den Leser. Auch zu passenden internen Beiträgen solltest du in deinen Beitrag verlinken.

Überlege wie der Linktext aussehen soll und verlinke nicht zu unnötigen Quellen. Du solltest jetzt also nicht anfangen wahllos irgendwelche Links Artikel zur Wikipedia oder anderen Wikis zu zu verlinken. Das ist unnötig und lenkt ab. Verlinke zu Quellen, die wirklich einen guten Mehrwert für deinen Leser bieten. Für meinen Artikel hat mir beispielsweise dieser hier noch sehr geholfen.

Anmerkungen zu Bildern

Wie oben schon erwähnt, fügst du bei deinen Bildern den Alt-Tag mit ein. Auch die Größe und Position des Bildes kannst du hier festlegen:

Alt Tag und weitere Formatierungen für Bilder im Editor

Was sonst noch wichtig ist

Du solltest auch die URL deines Beitrages gestalten. Diese wird durch WordPress automatisch aus dem Titel gebildet. Damit ist sie meistens zu lang. Du kannst sie unter dem Titel umschreiben bzw. kürzen:

URL umschreiben, kürzen - perfekter Blogbeitrag

 

Zuletzt liest du auch im WordPress Editor nochmal deinen Beitrag durch. Wenn er dir gefällt, klicke auf Veröffentlichen.
Ein Tipp an dieser Stelle: Schau dir dein Beitrag nicht nur im Editor an, sondern in der Vorschau.
So siehst du deinen Beitrag wie ihn der Nutzer sieht. Oft fällt erst dann auf, dass beispielsweise die Position oder die Größe eines Bildes nicht ganz passt oder das eine Überschrift zu nah am Text ist usw.

Vorschau Modus WordPress

 

Das war es! Gratuliere, du hast deinen perfekten Beitrag geschrieben!
Jeder deiner Beiträge sollte nach diesem Schema aufgebaut sein.

Ein Beitrag kann auch für die Ewigkeit gemacht sein, nicht nur für den einen Tag an dem er veröffentlicht wird. Wenn er richtig gut geschrieben und zeitlos ist, dann wird er auch noch nach Jahren viel Traffic bringen. Ich habe auch solche Beiträge auf meinem Blog, so wie diesen hier:

Mein perfekter Blogbeitrag

Sollte dir noch etwas Wichtiges zum Schreiben von Blogbeiträgen einfallen, du Fragen oder Anregungen haben oder du einfach deinen Senf abgeben möchtest, dann schreib mir einen Kommentar. Ich freue mich von dir zu lesen!

Der perfekte Blogbeitrag – 7 essentielle Bestandteile für den Aufbau
Bewerte diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.